IGL Bayerwald

Labyrinthfische – Anabontoidei

Diese Seite mit Fotos zu Labyrinthfischen wird ab November 2020 neu eingerichtet. In Zukunft sollen auch Texte nachgereicht werden. Wir bitten um Ihre Geduld und viel Freude beim Betrachten der ersten Einträge.

Aquarium mit Ceylonmakropoden besetzt, Belontia signata signata.
Anabas testudineus, Kletterfisch
Anabas testudineus, Abbildung: M. E. Bloch
Anabas testudineus, Abbildung: P. Bleeker 1878
Anabas testudineus als „Anabas oligolepis„, Foto: Dr. W. Foersch, in Memoriam
Anabas testudineus als „Anabas oligolepis„, Abbildung: P. Bleeker 1878
Belontia hasselti, Wabenschwanzgurami
Belontia hasseltii als Polyacanthus Hasseltii, Abbildung: P. Bleeker 1878
Belontia signata, Ceylonmakropode
Belontia signata, Tafel n. Regan, 1910
Belontia signata jonklasii, Foto: Gerhard Ott, in Memoriam
Betta akarensis, Eierspucken, Weibchen vorn
Betta akarensis, Tafel n. Regan, 1910
Betta anabatoides
Betta anabatoides, Tafel n. Regan, 1910
Betta albimarginata
Betta apollon
Betta balunga
Betta bellica
Betta breviobesus
Betta brownorum, siehe auch weiter oben: Seite 2.
Betta cf. brownorum „Teil-Maulbrüter“
Betta cf. brownorum „Teil-Maulbrüter“
Betta channoides
Betta chini (ist sehr wahrscheinlich ein Syn. von Betta climacura)
Betta chloropharynx, gähnend
Betta coccina
Betta dimidiata
Betta edithae
Betta enisae, ursprünglicher Typ
Betta enisae, aktueller Typ,
beachte die Unterschide in den Schwanzflossen, dieser Typ ist ähnlicher zu Betta taeniata.
Betta falx, juv.
Betta falx, Paar
Betta fasciata, Syn. von Betta bellica, Tafel n. Regan, 1910
Betta ferox, Paar, Foto: Jens Kühne
Betta foerschi
Betta fusca
Betta fusca, Tafel n. Regan, 1910
Betta hendra
Betta hipposideros
Betta ibanorum
Betta cf. ideii, Paar
Betta imbellis
Betta kuehnei
Betta lehi
Betta livida, balzendes Paar
Betta macrophthalma, lt. Kottelat et al. ein Syn. von Betta pugnax, m. E. jedoch ein Syn. von Betta waseri, Tafel n. Regan, 1910
Betta macrostoma, balzendes Paar
Betta macrostoma, Tafel n. Regan, 1910
Betta macrostoma, balzendes Paar
Betta mahachaiensis, Foto: Jens Kühne
Betta mandor
Betta cf, ocellata, ist sehr wahrscheinlich ein Synonym von Betta unimaculata.
Betta pallida, maulbrütendes Männchen
Betta pallifina
Betta patoti
Betta persephone
Betta pi
Betta picta, Paar
Betta prima, Paar, Eierspucken
Betta pugnax, Paar
Betta cf. pugnax als Betta picta, aus P. Bleeker 1878
Betta pulchra
Betta raja, Paar, 2 Eier am Boden
Betta rubra
Betta rubra, Tafel n. Regan, 1910 (non Perugia)
Betta rutilans
Betta siamorientalis, Foto: Jens Kühne
Betta simorum, es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Synonym von Betta bellica.
Betta simplex, maulbrütendes Männchen
Betta smaragdina
Laden Sie einen Artikel zu Betta smaragdina zum Kennenlernen der ‚Der Makropode‘ als PDF auf Ihren Downloadordner herunter:
Betta smaragdina, Chayaboom, Foto: Jens Kühne

Betta smaragdina ist fuer mich die interessanteste Artengruppe innerhalb der „Siamesischen Kampffische“. Schon vor Jahren war mir diese Form vom Regierungsbezirk Chayaboom, weit westlich liegender Regierungsbezirk der Korat Hochflaeche, aufgefallen! Die Fische erscheinen vor allem sehr roetlichbraun, weil die Glanzschuppen stark reduziert sind. Das ist aehnlich dem Effekt bei bekannten Betta splendens / siamorientalis. Es gibt noch das Foto eines einzelnen Tiers ist ein Vater von Jungfischen zu sehen, den ich dieses Jahr (2020) im Januar nahe der Stadt Chayaboom fangen konnte. Das Foto mit 2 Tiere zeigt Junge dieses Elterntiers. Sie sind jung und vieleicht bekommen sie mit dem Alter mehr Glanzschuppen als die Vatertiere. Oder es gibt auch bei Betta smaragdina Veraenderungen in den Folgegenerationen. Es ist mir aber bisher bei anderen Populationen bzw. Arten bei Betta smaragdina weniger aufgefallen – es gibt sie aber.“
Jens Kühne, Nakhon Si Thammarat

Betta spilotogena
Betta splendens, mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei „Betta splendens“ lediglich um ausgewilderte Exemplare der Hybridenzuchten für Kampffische, Pla Kat, in Thailand!
Betta stigmosa
Betta stiktos, Foto; Jens Kühne
Betta strohi
Betta taeniata
Betta taeniata, Tafel n. Regan, 1910
Betta tussyae
Betta uberis
Betta unimaculata
Betta waseri, Paar, Weibchen vorn, Intentionsbewegung Eierspucken
Ctenopoma acutirostre, Leopardbuschfisch
Ctenopoma kingsleyae, Kingsley-Buschfisch
Ctenopoma kingsleyae, Kingsley-Buschfisch
Ctenopoma maculatum
Ctenopoma muriei, Schwanzfleckbuschfisch
Ctenopoma nigropannosum
Ctenopoma pellegrinii
Ctenopoma pellegrinii, Avvildung G. A. Boulenger
Ctenopoma ocellata
Ctenopoma weeksii, Pfauenaugenbuschfisch
Ctenopoma weeksii (Syn. Anabas oxyrhynchus) Abbildung: G. A. Boulenger
Ctenops nobilis, Spitzkopfgurami
Ctenops nobilis, Spitzkopfgurami
Helostoma temminckii, Küssender Gurami
Helostoma temminckii, Küssender Gurami
Helostoma temminckii, Küssender Gurami, Rosa Farbform
Helostoma temminckii, Küssender Gurami, Abbildung: P. Bleeker, 1879
Helostoma temminckii, Küssender Gurami, Abbildung: van Raalten
Ludiocephalus aura, Goldfleck-Hechtkopffisch
Luciocephalus pulcher, Schöner Hechtkopffisch
Luciocephalus pulcher, Schöner Hechtkopffisch, Abildung: P. Bleeker, 1879
Aquarium der IGL auf einer Ausstellung, besetzt mit Paradiesfischen, Macropodus opercularis.
Macropodus hongkongensis, Hongkong-Makropode
Macropodus ocellatus, Rundschwanzmakropode
Macropodus ocellatus, Rundschwanzmakropode
Macropodus ocellatus, Abbildung: Bloch & Schneider
Macropodus opercularis, Paradiesfisch
Macropodus opercularis, Paradiesfisch, Paarung, Foto: in memoriam Heinz Bela
Macropodus opercularis, Paradiesfisch, Albino
Macropodus spechti, Schwarzer Makropode, Syn. M. concolor
Macropodus spechti, Rotrückenmakropode, Syn. M. erythropterus
Macropodus spechti, Rotrückenmakropode, Syn. M. erythropterus
Malpulutta kretseri, Waldbachblüte,
weitere Informationen siehe oben.

„Waldbachblüten“, Malpulutta kretseri
(Anbantoidei, Belontiidae) von Sri Lanka
Kurzfassung der Fortpflanzungsverhaltens

Waldbachblüten oder De Kretsers Spitzschwanzmakropoden, sind auf Sri Lanka endemisch.
Das fortpflanzungsmotivierte Männchen errichtet ein Schaumnest an der Wasseroberfläche, im Zentrum seines Reviers. Das laichbereite Weibchen sucht ein Revier eines Männchens gezielt auf. Anfangs wird das Weibchen noch von den mehr aggressiv als fortpflanzungsmotivierten Männchen vertrieben. In diesem Stadium zeigt das Weibchen ein bisher unbekanntes Beschwichtigungsverhalten. Es stupst dem Männchen mit geöffnetem Maul in den Kiemendeckel- und Kehlbereich. Dieses Verhalten wird in der Aquaristik auch als „Küssen“ gedeutet.
Das weitere Verhalten entspricht weitgehend dem anderer brutpflegender nestbauender Kletterfische: Das Männchen balzt mit Flossenspreizen, Flossenwedeln und Führungsschwimmen. Das Weibchen beschwichtigt neben dem Kiemendeckelstupsen mit Flossenklemmen und schräger Körperhaltung. Während der Balz umschwimmen sich die Partner unter dem Nest. Zur Paarung umschlingt das Männchen das Weibchen in der Bauchregion. Zunächst kommt es aber nur zu Scheinpaarungen mit unvollständigen Umschlingungen und ohne Abgabe von Geschlechtsprodukten. Bei der echten Paarung wird das Weibchen von seinem Partner auf die Seite gedreht. Das Weibchen verharrt länger in der Laichstarre. Die Eier werden zunächst nur vom Männchen, später von beiden Partnern ins Maul eingesammelt, mit Schaumblasen ummantelt und ins Nest gespuckt. Nach dem Ablaichen wird das Weibchen vom Männchen vertrieben. Das Männchen übernimmt die Brutpflege allein. Die Larven schlüpfen bei 24 °C Wassertemperatur nach zwei Tagen, erst weitere drei Tage später schwimmen sie frei und beginnen mit der Nahrungssuche. Jetzt erlischt die Brutpflegemotivation des Vaters und er unterscheidet die Jungen nicht mehr von anderer Beute.
Durch die Ausweitung der Teeplantagen und vor allem die ständig zunehmende Ausbringung verschiedenster Pestizide sind auch die innerhalb von Naturschutzgebieten lebenden Malpulutta-Population stark von der Ausrottung bedroht.

Malpulutta-kretseri, Waldbachblüten-Paar, Küssen

Literatur
Armitage, D. M. 1989. Endangered anabantoids of Sri Lanka. Labyrinth 9(3), No. 45, 1-2.
Bieler, K. 1995. Erfahrungen mit Malpulutta krestseri Deraniyagala, 1937. Der Makropode 17(3/4), 28-29.
Clark, S. 1985. A strange ally in raising Malpulutta kretseri. Labyrinth 5(5), No. 23, 8-10.
Clark, S. 1986. The Rarity an the Isopode. Practical Fishkeeping (10), 24-25.
Clark, S. 1987. The Rarity and the Isopod. Der Makropode 9(10/Sonderheft), 24-28.
Deraniyagala, P. E. P. 1937. Malpulutta kretseri – A new genus and species of fish from Ceylon. Ceylon journal of science / B = Zoology 20, 351-353.
Deraniyagala, P. E. P. 1952. A Colored Atlas of some Vertebrates from Ceylon. Volume One. 143 S.
Deraniyagala, P. E. P. 1953. Part IV – education, science and art (E). Administration Report of the Director of National Museums, Ceylon, for 1952. 1-30.
Deraniyagala, P. E. P. 1958. Three New Cyprinoids, A New Cat Fish and Variation among some Cyprinoids and an Anabantoid of Ceylon. Spolia Zeylanica 28, 129-140. – Malpulutta kretseri minor
Dieke, H. 1994. Eine Handvoll Waldbachblumen Malpulutta kretseri. Aquarium Heute 12(3), 544-545.
Ende, R.-M. & Ende, H.-Jü. 1988. Aquarienfische aus Sri Lanka. Versuch einer Auflistung 2. Aquarien Terrarien 35(11), 374-378.
Freyhof, J. 1986. Tresors des ruissaux des portes du Sri Lanka. 1-re Partie. Malpulutta kretseri. Le Macropode 3(5), 7-15.
Freyhof, J. 1986. Tresors des ruissaux des portes du Sri Lanka. 2äme Partie. Malpulutta kretseri. Le Macropode 3(7), 1-7.
Freyhof, J. 1986. Waldbachblüten aus Sri Lanka – Malpulutta kretseri – II. Teil. Der Makropode 8(4), 69-74.
Freyhof, J. 1986. Waldbachblüten aus Sri Lanka – Malpulutta kretseri. Der Makropode 8(3), 49-56.
Freyhof, J. 1994. Süßwasserfische tropischer ôkosysteme: Gefährdung und Schutzmöglichkeiten. DATZ 47(11), 687.
Freyhof, J. 1994. Süßwasserfische tropischer ôkosysteme: Gefährdung und Schutzmöglichkeiten. Der Makropode 16(9/10), 74-75.
Freyhof, J. 1995. Workshop Süßwasserfische tropischer ôkosysteme: Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten. Der Makropode 17(1/2), 9-10.
Geisler, R. 1967. Limnologisch-ichthyologische Beobachtungen in Südwest-Ceylon. Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie 52(4), 559-572.
Geisler, R., Geisler, S. E. & Bader, H. 1966. Über den Lebensraum tropischer Fische und Wasserpflanzen auf Ceylon – ein Reisebericht. DATZ 19(12), 354-357.
Geisler, R., Geisler, S. E. & Bader, H. 1966. Über den Lebensraum tropischer Fische und Wasserpflanzen auf Ceylon – ein Reisebericht II. DATZ 2O(1), 1O-14.
Genne, E. v. 1985. Malpulutta kretseri. Der Makropode 7(5), 87-88.
Genne, E. v. 1985. Malpulutta kretseri. Le Macropode 2(5), 9-10.
Goldstein, R. J. 1985. The natural history of Malpulutta kretseri. Labyrinth 5(3), No. 21, 8-1O.
Günther, H.-J. 1990. Buntbarsche gegen Labyrinthfische. Ist Malpulutta kretseri bereits im natürlichen Biotop ausgerottet? das Aquarium 24(4), Heft 25O, 2-3.
Günther, H.-J. 1991. Malpulutta kretseri ist doch noch nicht ausgerottet. das Aquarium 25(1), Heft 259, 25.
Hehl, H. 1983. Freud und Leid mit Malpulutta kretseri. Der Makropode 5(6), 118-12O.
Jonklaas, R. 1969. Ein seltener Labyrinthfisch. TI. 3(3), Nr. 7, 8.
Kirkham, M. 1982. The Spawning of Malpulutta kretseri. Labyrinth 2(6), No. 8, 8-1O.
Kirkham, M. 1982. The Spawning of Malpulutta kretseri. The Aquarist (11), .
Kirkham, M. 1983. Die Nachzucht von Malpulutta kretseri. Der Makropode 5(6), 123-126.
Kopic, Günter 1995. Zuchttagebuch Teil 1. Der Makropode 17(3/4), 24-27.
Linke, H. 1975. Seltener Labyrinthfisch Malpulutta kretseri. Das Aquarium 9(9), Heft 75, 388-389.
Linke, H. 1976. Die Rarität aus Sri Lanka. TI. 1O(1), Nr. 33, 9.
Nicolas, J. 1986. Malpulutta kretseri Deraniyagala, 1937. Le Macropode 3(4), 2-3.
Noack, W. 1983. Das Labyrinther-Portrait Nr. 15. Malpulutta kretseri Deraniyagala, 1937. Der Makropode 5(6), 127-130.
Numrich, R. 1986. Malpulutta kretseri – Pflege und Zuchterfahrungen. Der Makropode 8(11), 212-214.
Pinter, H. 1980. Rasbora vaterifloris und Malpulutta kretseri, zwei selten gehaltene Aquarienfische aus Sri Lanka, und ihre Zucht im Aquarium. DATZ 33(1), 9-13.
Richter, H.-J. 1970. Malpulutta kretseri Deraniyagala 1937. Aquarien Terrarien 17(12), 426.
Richter, H.-J. 1978. Malpulutta kretseri. Der Marmor-Spitzschwanzgurami. Aquarien Terrarien 25(2), 37, 52-53.
Roloff, E. 1971. Malpulutta kretseri, ein seltenr Labyrinther. TI. 5(4), Nr. 16, 12.
Talwar, P. K. & Jhingran, A. G. 1991. Inland Fishes of India and Adjacent Countries. Volume 1. New Delhi, Bombay, Calcutta.
UNESCO o.J. Endaged Fish of Ceylon. 29, 45.
Vierke, J. 1977. Das Ablaichverhalten von Malpulutta kretseri. Kretsers Zwergmakropode. aquarien magazin 11(12), 504-508.
Vierke, J. 1981. Fischen auf Ceylon – Fische aus Ceylon. Die Insel der Mocambique-Maulbrüter. aquarien magazin 15(12), 796-802.
Jürgen Schmidt

Malpulutta kretseri, Waldbachblüte, Deraniyagala, 1937
Microctenopoma ansorgii, Orangebuschfisch
Microctenopoma ansorgii, Orangebuschfisch, Abbildung: G. A. Boulenger
Microctenopoma damasii, Perlmuttbuschfisch
Microctenopoma fascuiolatum, Gestreifter Buschfisch
Microctenopoma nanum, Zwergbuschfisch
Osohronemus goramy, Riesengurami, juv.
Osohronemus goramy, Riesengurami, ad.
Osohronemus goramy, Riesengurami, ad.
Osohronemus goramy als Syn. Osohromenus olfax, Riesengurami, juvenil,
Abbildung: P. Bleeker, 1879
Osohronemus goramy als Syn. Osohromenus olfax, Riesengurami, adult,
Abbildung: P. Bleeker, 1879
Osohronemus goramy, Riesengurami, Goldform
Osohronemus goramy, Riesengurami, Weiße Form
Parasphaerichthys lineatus
Parashaerichthys ocellatus
Parashaerichthys ocellatus, Foto: in memoriam Dr. Walter Foersch
Parosphromenus cf. alfredi, Alfred-Prchtgurami
Parorsphromenus allani, Allan Browns Prchtgurami
Parosphromenus deissneri, Deissner-Prchtgurami, Abbildung: P. Bleeker 1879
Parosphomenus filamentosus, Faden-Prchtgurami
Parosphromenus harveyi, Harvey-Prchtgurami
Parosphromenus linkei, Linke-Prachtgurami
Parosphromenus nagyi, Nagy-Prachtgurami mit farbigen Flossenrändern
Parosphromenus nagyi, Nagy-Prachtgurami mit transparenten Flossenrändern,
hier ein Männchen von der Terra Typica.
Parosphromenus ornaticauda, Rotflossen-Prchtgurami
Parosphromenus paludicola, Moor-Prachtguram
Parosphromenus paludicola, Moor-Prachtgurami, Abbildung: Tweedie
Parosphromenus quindecium, der vierzehnte Prachtgurami
Parosphromenus rubrimontis, Rotberg-Prachtgurami
Parosphromenus cf. tweediei, Tweedie-Prachtgurami
Pseudosphromenus cupanus, Schwarzer Spitzschwanzmakropode, Abbildung: Schreitmüller
Pseudosphromenus dayi, Roter Spitzschwanzmakropode, Foto: in memoriam Manfred Quambusch
Sandelia bainsii, Bains-Kapbuschfisch
Sandelia capensis, Kapbuschfisch
Trichogaster bejeus
Trichogaster chuna, Honiggurami, Männchen, Syn. Colisa chuna
Trichogaster chuna, Honiggurami, Weibchen, Syn. Colisa chuna
Trichogaster chuna, Abbildung: Regan 1910
Trichogaster chuna, Zitronen-Honiggurami
Trichogaster chuna, Gold-Honiggurami
Trichogaster fasciatus, Gestreifter Fadenfisch
Trichogaster fasciatus, Gestreifter Fadenfisch, Abbildung: M. E. Bloch
Trichogaster cf. labiosa, Dicklippiger Fadenfisch
Aquarium, besetzt mit Trichogaster labiosa, Dicklippiger Fadenfisch, Goldform.
Trichogaster labiosa, Dicklippiger Fadenfisch, Goldform
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch, junges Männchen
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch,
Männchen mit schönen, regelmäßigen Streifen.
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch, Weibchen
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch, Blaue oder Neonform
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch, Regenbogenform
Trichogaster lalius, Zwergfadenfisch, Rote Form
Trichopodus leerii, Mosaikfadenfisch, Männchen
Trichopodus leerii, Mosaikfadenfisch, Weibchen
Trichopodus leerii, Mosaikfadenfisch
Trichopodus leerii, Mosaikfadenfisch, Weibchen, Abbildung: Regan 1910
Trichopodus microlepis, Mondscheingurami
Trichogaster pectoralis, Schaufelfadenfisch
Trichogaster pectoralis, Schaufelfadenfisch, Abbildung: Regan 1910
Trichopodus cf. poptae, Popta-Fadenfisch, Foto: Zwe Tenninger
Trichopodus trichopterus, Gepunkteter Fadenfisch
Trichopodus trichopterus, Gepunkteter Fadenfisch, Abbildung: P. Bleeker 1879,
Synonym: Trichogaster trichogpterus,
einen ausführlichen Artikel finden Sie weiter oben, auf Seite 2 in dieser Spalte:
Der Herr des Reisfelds – Trichopodus trichopterus
Trichopodus trichopterus, Gepunkteter Fadenfisch
Trichopodus trichopterus, Gepunkteter Fadenfisch, balzendes Männchen
Trichopodus trichopterus, sumatranus Sumatrafadenfisch, „Blau“
Trichopodus trichopteruns trichopterus, Gepunkteter Fadenfisch, „Braun“
Trichopodus trichopterus, Coxby- oder Marmor-Fadenfisch
Trichopodus trichopterus, Goldfadenfisch
Trichopodus trichopterus, Silberfadenfisch
Trichopsis pumila, Knurrender Zwerggurami
Trichopsis schalleri, Schallers Knurrender Gurami
Trichopsis vitttata, Knurrender Gurami, als Syn. Ctenops-striatus, Abbildung: P. Bleeker 1879

Trichopsis vittata – der Knurrende Gurami

Auch diese Art wurde von Curvier & Valenciennes 1831 beschrieben. Den Namen erhielt die Gattung von Bleeker (1859), weil sie den Trichopodus-Arten ähnelt. Der Artname bezieht sich auf die Längsstreifen. Diese Art ist weit verbreitet, sie wurde in Vietnam, Thailand, Malaysia und Indonesien nachgewiesen. Die Lebensräume sind völlig unterschiedliche Gewässer, da die Art anpassungsfähig und robust ist. Es wurden sogar schon Knurrende Guramis in den völlig verschmutzten Klongs von Bangkok gefunden; diese Fische sind aber stark mit Parasiten infiziert. In natürlichen Lebensräumen bevorzugen die Fische verkrautete Gewässer, wo sie sich gern unter den Schwimmblättern der Wasserpflanzen aufhalten.
Zur Pflege und Zucht für zwei Paare genügt bereits ein 30 l-Aquarium. Im Sommer kommt ein solches Aquarium ohne zusätzliche Heizung aus. Die Wassertemperatur schwankt dementsprechend zwischen 22 und 27 °C. Günstig ist, wenn die Oberfläche mit Schwimmfarnen, zum Beispiel Ceratopteris thalictroides oder Salvinia auriculata, zugewachsen ist. Auch das Teichlebermoos, Riccia fluitans, ist zum Oberflächenbewuchs gut geeignet. Die Bewuchshöhe an der Oberfläche kann durchaus fünf Zentimeter Stärke überschreiten, trotzdem wachsen darunter Javamoos, und robuste Wasserkelche, wie Cryptocoryne beckettii, sehr gut. Ein eigener Bodengrund ist nicht erforderlich, wenn sich die Sumpfpflanzen in eigenen Töpfen befinden, doch ist es gut, wenn die Bodenscheibe mit etwas Fasertorf oder vor der Verwendung trocken gesammeltem Rotbuchenlaub abgedeckt ist. Zusätzliche Versteckmöglichkeiten sind vor allem für die Weibchen, manchmal aber auch für das schwächere Männchen wichtig. Weiches Aquarienwasser, das nur leicht gefiltert werden muß, ist wichtig. Dafür sind häufige Teilwasserwechsel für die Knurrenden Guramis und die Wasserpflanzen günstig. Bald beziehen alle Fische eigene feste Verstecke. Diese Minireviere werden auch von den Weibchen verteidigt, wenn das dominante Männchen kurzzeitig eindringt, flüchten sie aber. Zeitweise sind die Knurrenden Guramis recht aggressiv, sowohl untereinander als auch gegenüber eventuell vergesellschafteten Fischen. Kleine Fische werden sogar als Beute angesehen und selbst Fische, die nicht ins Maul passen, werden manchmal zerbissen, also Vorsicht bei der Vergesellschaftung! Zwar überwiegt das Imponierverhalten mit Flossenspreizen und heftigem Knurren, aber auch in Beschädigungskämpfen zerreißen sich die Fische gegenseitig die Flossenpracht. Am Körper treten aber nur selten Verletzungen auf und wenn einmal eine Schuppe fehlt, dann wird sie bei den recht widerstandsfähigen Fischen schnell regeneriert. Beim Imponieren und bei den Kämpfen äußern die Knurrenden Guramis laute Geräusche, die aber besser als Knarren bezeichnet werden können. Diese Laute sind auch bei der Balz der Fische von beiden Geschlechtern zu vernehmen. Das Knarren dient zur Balz, zur Revierabgrenzung und zur Verteidigung von Beute.
Etwa im Vier- bis Achtwochenrhythmus finden sich im Aquarium kleine bis winzige Schaumnester, meist unter Wasserpflanzenblättern mit Eiern.

Trichopsis vittata, Knurrender Gurami

Zur Balz zeigt das Männchen seiner Partnerin mit umschwimmen unter Flossenspreizen und kräftigem Knarren sein Interesse. Unter Stupsen ans Maul, an die Kehle und die Flanke wird das anfangs aggressive Männchen vom Weibchen besänftigt und bald kommt es zu ersten Scheinpaarungen. Das Ablaichen mit Umschlingungen erfolgt meist nachmittags. Während der kurzen Paarung gibt das Weibchen die Eier in kleinen Eipaketen zu jeweils fünf bis 20 Eiern ab. Insgesamt können nur 50 aber auch weit über 200 Eier von einem Weibchen abgelaicht werden. Das Männchen befruchtet die vom Weibchen ausgestoßenen Eier noch während der Umschlingung. Das Männchen schnappt das Eipaket ins Maul, ummantelt es mit Maulsekret und Schaumblasen und deponiert sie im Schaumnest. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen die Brutpflege allein. Das Weibchen kann aber die Revierverteidigung im weiteren Umfeld übernehmen und manchmal ersetzt es ein Männchen, das aus irgendwelchen Gründen bei der Brutpflege ausfällt. Oft fressen die Weibchen aber auch ihren eigenen Laich oder die Brut. Das Männchen betreut die 50 bis 200 schlüpfenden Larven etwa vier Tage lang, bis sie freischwimmen. Jetzt können die Eltern entfernt oder die Jungfische mit einem Schlauch abgesaugt werden. Letzteres ist meist sinnvoller, damit die Eltern im Haltungsaquarium bleiben können und die Jungen direkt im Aufzuchtbehälter landen. Nach dem Freischwimmen werden die Jungen ohnehin am besten gesondert aufgezogen. Im Aquarium verbleibende Larven haben dank der dichten Schwimmpflanzendecke ebenfalls gute öberlebenschancen, zumal auch den erwachsenen Fischen am Besten manchmal lebende frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien gereicht werden sollten. In den ersten zehn Tagen müssen die Jungen außerdem ein spezielles Jungfischfutter erhalten. Das können Räder- und Pantoffeltierchen sein, aber auch ProtogenGranulat, Liquifry oder PreisMikroplan sind geeignete Futtersorten, die allerdings niemals überdosiert werden dürfen, weil sonst das Wasser zu schnell verdirbt. Nach wenigen Tagen werden von den Jungen aber schon winzige Wasserflöhe und Cyclops-Nauplien bewältigt.
Hin und wieder kommt es zu größeren Pausen von zwei bis drei Monaten oder sogar mehr bis zum nächsten Ablaichen, vor allem wenn es im Winter kühler ist und sparsamer gefüttert wird. Diese Zeit läßt sich durch kurzzeitiges Absenken der Temperatur auf 20 °C, Senkung des Wasserspiegels und folgender langsamer Erhöhung der Wassertemperatur aus 28 bis 30 °C verkürzen, danach laichen die Fische prompt.
Im Alter von etwa acht bis neun Monaten sind die jungen Knurrer geschlechtsreif. Die Knurrende Guramis können sieben Jahre alt werden, eventuell werden Einzelexemplare sogar noch wesentlich älter. Die Geschlechter sind leicht zu unterscheiden, die Männchen haben großflächigere sowie länger ausgezipfelte Flossen und bei den Weibchen ist der helle Laichansatz durch die dünnen Flankenbeschuppung erkennbar.
Jürgen Schmidt

Trichopsis sp. vom „Kaeng Krachan Dam“

Schlangenkopffische – Channiformes

Diese Seite mit Fotos zu Schlangenkopffischen wird ab Dezember 2020 neu eingerichtet. In Zukunft sollen auch Texte nachgereicht werden. Wir bitten um Ihre Geduld und viel Freude beim Betrachten der ersten Einträge.

Channa orientalis, Sri-Lanka-Schlangenkopffisch

Nanderbarsche – Nandidae

Auch diese Seite mit Fotos zu Nander- und Kammschuppenbarschen wird ab Januar 2021 neu eingerichtet. In Zukunft sollen auch Texte nachgereicht werden. Wir bitten um Ihre Geduld und viel Freude beim Betrachten der ersten Einträge.

Polycentrus schumburgkii, Südamerikanischer Vielstachler