Pflanzen

Besonders interessante oder
schöne Phalaenopsis-Hybriden

Diese Seite legen wir seit Juni 2020 neu an und aktualisieren sowie erweitern sie ständig …

Phalaenopsis Elegant Deborah (Ching Hua Spring x Sogo Davis) ‚Happy Angel‘

Falterorchideenpflege: Überall sind sie zu sehen – die Falter­orchideen der Gattung Phalaenopsis. Und nahezu in allen denkbaren Vari­anten – sogar in zuvor unvorstellbaren! Es ist enorm, was Natur und Gärtner geschaffen haben … Auch die Preise sind meist so, dass wir den Kauf „gar nicht lassen können“.

Sind Orchideen nicht schwierig?

Jein … Wenn wir bedenken, dass es sich hier um ein lebendes Wesen handelt, das weder in der Wüste noch als Wasserpflanze überdauern könnte, dann ist das Wichtigste zur Pflege
eigentlich bereits beschrieben. Alles Weitere ist auch dem Grünen Daumen der Blumenfreundin oder des Blumenfreunds überlassen. Wie bei allen Pflanzen müssen wir uns die natürlichen Lebensumstände der Orchideen vergegenwärtigen – und das sind die Baumwipfel der Tropen­regionen Südostasiens.

Phalaenopsis Fusheng’s Purple Gem ‚Florento‘ (Fusheng’s Purple Rose x Sogo Davis), (Gattungs-Syn. Doritaenopsis) – mit hellblauen Blüten! Echte blaue Blüten sind bei den Falterorchideen noch immer sehr selten. Artikel zur Zucht der blaublütigen Phalaenopsis finden Sie in den OZ-Heften 5- und 6-2015.

Epiphyten

Ja – Sie lesen richtig. Wie die Mehr­zahl der Orchideen, so leben auch die meisten Falterorchideen nicht in „kräftiger Gartenerde“ (die wäre tödlich für sie!), sondern als sogenannte Aufsitzer oder Aufwüchser auf den Ästen hoch oben auf den Tropen­wald­riesen – Epiphyten werden solche Pflanzen genannt.
Diese nutzen die Bäume als Lebens­raum, fügen ihnen aber sonst keinen Schaden zu. Früher dachten Tropen­rei­­sende und sogar Wissenschaftler, es würde sich um Parasiten handeln. Aber heute wissen wir es besser.
Manche Falterorchideen wachsen aller­dings nicht auf Bäumen, sondern auf Felsen. Das Gestein ist meist kalkhaltig und die Pflanzen können durch Spritzwasser bei Regen einen kleinen Teil der im Gestein enthaltenen Mineralstoffe aufnehmen. Dies ist ein zu berücksichtigender Aspekt für die dauerhaft erfolgreiche Pha­laenopsis-Kultur, dem oft zu we­nig Beachtung geschenkt wird. Wasser und Nährstoffe erhalten die Epiphyten nur mit dem Regen sowie dem Spritzwaser, vom Substrat und aus der Atmosphäre.
Zwar ist das Zusammenleben der Bäume und der Orchideen keine Symbiose zum gegenseitigen Nutzen, doch die Orchideen und anderen Aufsitzer wie Moose und Farne, in der Neuen Welt beispielsweise auch Bromelien, schädigen ihre Wirte nicht. Sie sind Kommensalen – das ist der Begriff, den Wissenschaftler jenen Organismen zukommen lassen, die andere Pflanzen nutzen, ohne ihnen direkten Schaden zuzufügen. Und die meisten unserer Orchideen sind Epi­phyten oder waren es in der Natur!

Wie leben sie dort oben auf den Bäumen?

Abgesehen von Wind und Wetter, kommt dort kein helfender Pflan­zen­freund, der regelmäßig Wasser und Dünger bringt. Dafür ist es dort schön luftig – ganz anders als in unseren Wohnzimmern. Dies charakterisiert schon eines der Hauptprobleme bei der Orchideen­pflege: Die meisten mögen die stagnierende Luft in unseren gut abgedichteten Energiesparhäusern nicht! Sie wollen frische Luft – und am besten auch gleich warme und feuchte, was wieder unsere Häuser nicht mögen, soll sich doch nicht der Schim­mel in den Wänden niederlassen!
Zum Glück gibt es Gärtner, die seit vielen Generationen Pflanzen auslesen, die mit solchen Bedingungen im Wohnzimmer zurechtkommen. Sie kreu­zen diese robusten Pflanzen mit solchen, die sich wiederum durch besonders schöne Blüten auszeichnen.
Hieraus entstand die bunte Vielfalt, wie wir sie heute im Angebot finden. Nahezu alle modernen Phalaenopsis-Hybriden sind ausgezeichnet für fast jedes Wohnzimmerfenster geeignet – und das bei einer Pflanzengruppe, die noch vor 50 Jahren als schwierig und ohne Warmhaus als kaum kultivierbar galt!
Jürgen Schmidt

Phalaenopsis Formosa Mini (Modern Stripes x Cassandra)

Wie bekomme ich meine Orchideen wieder zum Blühen?

Nach der Blüte …: … werfe ich dann die Pflanze weg? Im­merhin hat sie ja kaum mehr als ein Strauß Schnittblumen gekostet. Si­cher ist solch eine Entscheidung auch eine Frage der Mentalität, aber ein wirklicher Blu­menfreund wird keine gesunde Pflanze entsorgen! Meist ist es nach der Blüte nötig, das alte und oft billige sowie mit Düngerresten und Zersetzungsprodukten belastete Substrat zu entfernen und es gegen gutes aus dem Fachhandel auszutauschen. Das Orchideensubstrat brauchen Sie nicht selbst zu mischen, Sie erhalten es zu fairen Preisen bei Ihrem Fach­händler. Manche Orchi­deen­gärtner übernehmen sogar das Um­top­fen als Service oder für eine kleine Gebühr. Aber auch der nächste Gärtner „um die Ecke“ wird Ihnen gutes Substrat beschaffen, sofern er es nicht vorrätig hat. Bei dieser Gelegenheit schneiden Sie auch gleich verfaulte Wurzeln ab …!
Das Colomi-Orchideengranulat ist eine gute Alter­na­tive zum üblichen organischen Orchi­deen­substrat. Es erlaubt im direkten Vergleich erheblich längere Standzeiten ohne umtopfen zu müssen. Nach dem Umtopfen warten Sie mit dem nächsten Gießen oder Tauchen zwei Tage, bis dahin hat die Orchidee die Wunden verschlossen, sodass mit dem Wasser keine Keime mehr durch die Knick- oder Schnittstellen eindringen können. Nun brauchen Sie etwas Geduld, bis die Pflanze zum nächsten Mal blüht.
Die Standzeit, bis die Pflanze wieder blüht, ist unterschiedlich. Moderne Hybri­den setzen meist gleich einen neuen Blütentrieb an, sodass nach etwa einem halben Jahr mit der ers­ten neuen Blüte zu rechnen ist. Soll­ten Sie länger als ein Jahr warten müs­sen, dann können Sie die Pflanze beispielsweise mit einer Kältethe­ra­pie anregen. Stellen Sie sie etwa 6 bis 8 °C kühler als an ihrem üblichen Standort und lassen Sie sie vier bis acht Wochen dort – dies ist oft ein guter Blühauslöser.
Licht: Stellen Sie Ihre Falterorchideen am besten direkt ans Ost- oder West­fenster. Auch unbeschattete Nord­fens­ter können durchaus hell genug sein. Nur vor direktem Sonnenlicht müssen Sie die Blätter schützen, sonst könnte es vor allem im Frühjahr zu Verbrennungen kommen. Im Win­ter kann eine Zusatzbeleuchtung – wie für Terrarien aus dem Zooge­schäft – hilfreich sein, um die Blüh­willigkeit der Phalaenopsis zu fördern. Unsere Zimmertemperatur, egal ob relativ kühl, bei 18 °C, oder eher warm, bis 24 °C, ist für unsere Falterorchideen ideal.
Jürgen Schmidt

Phalaenopsis Red Dream (Dark Star x Tabasco Tex)

Meine Falterorchideenpflege – die Kultur vom OrchideenZauber

Wie pflege ich eine Orchidee richtig? Jeder Orchideenfreund hat seine eigene Sichtweise bei der Pflege seiner Pflanzen. Und da jeder andere Bedingungen hat, ist dies sogar richtig so. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich die Tipps zur Pflege manchmal widersprechen. Unterschiedliche Erfahrungen führen auch zu anderen Ergebnissen. Für die richtige Pflege unserer Orchi­deen sollten wir uns also – wie bei allen Pflanzen – am besten die natürlichen Lebensumstände der Phalaenopsis-Naturformen vergegenwärtigen. Viele dieser Pflanzen wachsen auf Ästen in Baum­wip­feln der Urwaldriesen oder auf gewaltigen Kalk­fels­formationen in der Tropenregion Südostasiens.
Schöne Falterorchideen: Jene Leser, die unserer Zeitschrift schon länger treu sind, wissen es bereits: Wie die meisten der Orchideen leben auch Phalaenopsis keinesfalls in Gartenerde, die als Boden tödlich für sie wäre, sondern als sogenannte Aufsitzer oder Aufwüchser – die Epi­phyten – auf den Ästen der Tropen­waldbäume. Phalaenopsis nutzen die Bäume als Lebensräume, fügen ihnen aber – abgesehen von der Last, die sie bilden – keinen Schaden zu. Noch heute glauben viele der Einheimischen, vor allem in Lateinamerika, aber auch manche schlecht informier­te Tropenreisende, bei den dort heimischen epiphytischen Orchideen würde es sich um Parasiten handeln … Auch Bromelien oder Hoya schädigen ihre Wirte nicht oder kaum. Sie nutzen die Bäume als Wuchsort, ohne ihnen direkten Schaden zuzufügen. Die Konkurrenz um das wertvolle Son­nenlicht bleibt allerdings.
Sorten- und Hybridenzucht: Tatsächlich sind die in der Natur lebenden Vorfahren der allermeisten unserer Zimmer- und Gewächshaus­orchideen Epiphyten. Darüberhinaus sind viele der Orchi­deen­gärtner seit Jahr­zehnten in der Pha­laenopsis-Zucht aktiv. Sorgfältig wurden über viele Generationen Pflanzen ausgelesen und in kräftigen Hybri­den stabilisiert, sodass die Fal­teror­chi­­deen heute mit den Bedin­gungen im Wohn­zimmer sehr gut zurechtkommen. Inzwischen kreuzen die Züchter vor allem robuste Pflan­zen mit solchen, die sich durch besonders attraktive Blüten auszeichnen. Auf diese Weise werden immer wieder neue Besonderheiten auf den Markt gebracht – die Vielfalt ist bereits enorm groß, und es ist kein Ende absehbar, denn es fehlen immer noch richtig blaue Falterorchideen.
Vom Laden ins neue Zuhause: Die Falter- und viele andere Orchi­deen werden vor allem in Südost­asien in enormen Stückzahlen vermehrt. Aber neben der Massenver­meh­rung wird die Zucht neuer Hybri­den und Sorten nicht vernachlässigt. Einerseits verlangt der Markt ständig nach Neuem und andererseits schadet es nicht, robustere Sorten bewähr­ter Pflanzen zu erhalten. Solche Orchideen sind allerdings ihr heimisches Klima gewohnt und wä­ren in Europa eigentlich eher an den Mittelmeerraum angepasst. Soll­ten Sie in Mittel- oder gar Nordeuropa solche Orchideen im Winter erwerben, dann müssen Sie unbedingt berücksichtigen, dass die Kälte den Pflan­zen erheblichen Schaden zufügt. Deshalb schützen Sie die Pflan­zen noch im Blumengeschäft oder beim Gärtner durch umhüllendes Papier und zusätzlich geben Sie die Pflanzen in einen Kar­ton. Lassen Sie die Orchideen niemals ungeschützt im Auto – weder im Winter noch im Sommer.
Auch den Verkaufsplatz der für den Kauf ausgewählten Pflanzen sollten Sie im Hinblick auf die Temperatur begutachten. Vom zu kalten Stand­platz in der Nähe von Eingangstüren oder offenen Fenstern sollten Sie im Spätherbst und Winter keine tropische Orchidee erwerben.
Auch wenn die Orchidee nicht direkt verfriert oder den Hitzetod erleidet – intensive Kälte oder Wärme können den Blüten- und sogar Blattfall bewirken. Vorgeschädigte Orchi­deen, was beim Kauf nicht unbedingt sichtbar ist, sind außerdem leichter Opfer von Bakterien und Pilzen. Diese verursachen Fäulnis und andere Krank­heiten. Auch bereits abgeblühte Pflan­zen sollten Sie nicht erwerben, denn Sie wissen dann nicht, wie die Pflanze blüht.
Leider werden die Orchideen vom Transport immer belastet. Aber weil sie sich recht problemlos in Papp­kar­tons verpacken lassen – günstigerweise noch mit reichlich Papier gegen Knicken und Bruch gut gepolstert –, lassen sich solche Transportprobleme sogar bei Kälte oder Hitze bewältigen. Glücklicherweise sind die meisten Orchideen in dieser Hinsicht recht robust. Auch oben in den Tropen­bäu­men sind die Epiphyten gelegentlich extremen Bedingungen ausgesetzt wie Regen, Hitze und Sturm. Daran sind sie in gewissem Maße sogar angepasst, weshalb auch bei uns in der Wohnung Frischluft für die Orchi­deen sehr wichtig ist. Trotzdem ist beim Transport Vorsicht immer besser, als sich später über – eigentlich unnötige – Transportschäden ärgern zu müssen.
Wohnungstauglich: Nahezu alle heutigen Falterorchi­deen­hybriden sind ausgezeichnet für fast jedes Wohnzimmerfenster geeignet. Heute brauchen sie nicht viel, die Falterorchideen der Gattung Phalaen­opsis und ihre Hybriden wollen etwa einmal in der Woche gegossen oder getaucht werden. Selbstver­ständ­lich sind bei jedem Pflanzen­freund die Bedingungen unterschied­lich und jeder muss zunächst herausfinden, was die Orchideen brauchen.
Wichtig ist: Nach dem Gießen oder Tauchen soll das Wasser kräftig unten aus dem Topf heraustropfen. Doch die­ses Wasser muss ablaufen können, es darf keinesfalls später im Topf stehen bleiben, es sei denn, der Topf weist einen Speicher unter den Wur­zeln da­für auf oder das verwendete Substrat wurde speziell für die Was­ser­spei­che­rung entwickelt. Durch kräf­tiges Gie­ßen können Zerset­zungs­rückstände von abgestorbenen Wurzeln und altem Substrat sowie belastende Düngerreste entfernt werden.

Tauchen oder Gießen?

Gleichgültig, ob Tauchen oder Gießen, es darf kein Wasser in den Blatt­achseln der Falterorchideen stehen bleiben. Gerade unsere Phalaenopsis und ihre nächsten Verwandten sind hier besonders empfindlich! Sehen Sie doch einmal Wasser auf den Blättern, so tupfen Sie es möglichst bald mit einem Tuch oder saugfähigem Papier ab. Ansonsten würden Flecken auf den Blättern entstehen oder noch schlimmer – die Falterorchidee würde in Fäulnis übergehen oder gar Pilzen zum Opfer fallen. Infolgedessen werden dann die Blätter braun, aber vor allem welken die schönen Blüten unnötig schnell. In dieser Phase kann schnelles Han­deln durch die Anwendung eines gu­ten Anti-Pilzmittels noch Hilfe bringen, aber oft ist es bereits zu spät. Trennen Sie sich dann von der betroffenen Pflanze! Ein Blumenfreund wird zumindest keine gesunde Pflan­ze wegwerfen.

Phalaenopsis Magic Art (Inspiration-x stuartiana)

Schneide ich den Stängel ab?

Soll man Orchideen zurückschneiden? Das ist abhähngig von der Orchideenart oder -hybride. Ist der Blütenstand abgeblüht, so gibt es im Wesentlichen zwei Möglich­kei­ten: Die Einen werden den Stängel erst dann abschneiden, wenn er wirklich trocken und gelb ist. Aber der alternative Schnitt am noch grünen Stängel kann oberhalb des dritten oder vierten „Auges“, des sogenannten Nodiums oder Knotens, geführt werden. Nach etwa drei Monaten erscheint dann meist ein neuer Seiten­trieb mit Blüten, sofern sich die Pflan­ze nicht zu einer Ruhepause entschließt. Allerdings wächst der neue Blütentrieb seitlich am alten heraus und der Blütenstand hat dann also oft einen unschönen Knick. Die Anderen, so auch ich selbst, entfernen den gesamten verblühten Trieb, denn dann dauert es bis zur nächsten Blüte zwar meist etwas länger, aber die Pflanze hat Zeit sich zu erholen. Der neue Blütenstand wächst schön gerade und wird vor allem deutlich kräftiger. Mehr Geduld wird also auch in diesem Fall meist belohnt! Oft ist es nach der Blütezeit der Pha­laenopsis dringend nötig, das alte und verbrauchte Substrat auszutauschen. Ein solches Orchideensubstrat brauchen Sie nicht selbst zu mischen. Bei Ihrem Gärtner erhalten Sie es zum fairen Preis. Beim Umtopfen säubern Sie den Blumentopf oder tauschen ihn gleich gegen einen transparenten aus und schneiden Sie auch gleich die verfaulten Wurzeln ab. Die Luft­wur­zeln biegen Sie hingegen vorsichtig nach unten und topfen diese mit ein. Dann hat die Pflanzen gleich mehr Halt im Topf und oben bilden sich später ohnehin neue Wurzeln. Auf diese Weise betreute Orchideen blühen dann auch bald wieder und bereiten viel Freude. Denn gesunde Orchideen können viele Jahre alt werden – theoretisch sogar älter als wir Menschen.
Jürgen Schmidt

Phalaenopsis Abed-nego (Inferno x Malibu Imp) (Gattungs-Syn. Doritaenopsis)

Wie lange kann eine Orchidee leben?

Eine Orchidee, kann meist älter als wir Menschen werden. Sie wächst nach ober oder zur Seite immer weiter. Nur schade, dass uns Pflanzenparasiten oder andere Schädlinge wie Pilze oder Viren manchmal einen Strich durch die Rechnung machen! Aber alle immer weiterwachsende Orchideen können prinzipiell uralt werden. Lediglich einige Kleinorchideen, die auf ihre Vermehrung über Samen angewiesen sind, müssen sich immer wieder geschlechtlich Vermehren, um für ihre dauerhafte Ausbreitung zu sorgen, hier gibt es einzelne Arten, deren Pflanzen nur ein paar Jahre alt werden – aber das ist die Ausnahme. Jedenfalls kann eine gesunde Fallterorchideen durchaus 80 Jahre und mehr erreichen.

Phalaenopsis Alexander Cramer ‚Vroni‘ (Cassandra x Zuma Mystery), pelorisch

Arten- und Naturschutz bei Orchideen

Der Schutzstatus der Orchideen: Alle Orchideen sind geschützt. Es gibt Ausnahmen im Handel mit Orchideen. Grundsätzlich unterliegen alle Orchideen, auch Teile davon und Produkte, die Orchideenbestandteile enthalten, der CITES-Genehmigungspflicht. Die lebenden Exemplare vieler Arten und alle gärtnerischen Hybriden fallen unter bestimmten Voraussetzungen nicht unter die Genehmigungspflicht. Das betrifft:
Bei Orchideen des Anhangs II, B:
– Samen (einschließlich Samenkapseln), Ovarien und Pollen (einschließlich Pollinien)
– In-vitro-Sämlings- oder Gewebekulturen in festen oder flüssigen Medien, die in sterilen Behältern befördert werden (einschließlich I, A Orchideenhybriden),
– Schnittblumen von gärtnerisch vermehrten Pflanzen,
– „Früchte“ (gemeint sind Samenkapseln bzw. sog. Schoten) sowie Teile und Erzeugnisse davon, die aus gärtnerisch vermehrten Pflanzen der Gattung Vanilla stammen.
Gärtnerisch vermehrte Hybriden der Gattungen Cymbidium, Dendrobium, Phalaenopsis und Vanda (einschl. Syn. Ascocenda und alle ihre Hybride) wenn:
die Exemplare leicht als gärtnerisch vermehrt erkennbar sind und keine Anzeichen aufweisen, die auf einen Ursprung in der freien Natur schließen lassen (wie mechanische Beschädigungen oder starke Dehydrierung durch die Entnahme, ungleichmäßigen Wuchs oder unterschiedliche Größe und Form innerhalb der Pflanzen der jeweiligen Art und einer Warensendung, Blätter mit Algenbewuchs oder anderen Organismen oder Schädigung durch Insekten oder andere Schädlinge), und wenn sie im nichtblühenden Zustand versendet werden, müssen die Pflanzen in Warensendungen transportiert werden, die aus individuellen Verpackungen bestehen (Kartons, Schachteln, Kisten oder individuellen Einlegeböden), jede mit 20 oder mehr Pflanzen desselben Hybrids, die Pflanzen innerhalb einer Verpackungseinheit müssen ein hohes Maß einheitlicher Erscheinungsform und Gesundheit zeigen und die Warensendung muss von Dokumenten, wie einer Warenrechnung begleitet werden, aus denen die Zahl der Pflanzen jeder Hybridr deutlich hervorgeht, oder wenn sie im blühenden Zustand versendet werden (mit mindestens einer voll aufgeblühten Blüte pro Exemplar) ist keine Mindestzahl von Exemplaren je Warensendung erforderlich, aber die Exemplare müssen professionell für den kommerziellen Einzelhandel vorbereitet sein (mit gedruckten Etiketten gekennzeichnet oder in Verpackungen mit Aufdruck verpackt sein, welche den Namen der Hybride und das Land, in dem die Pflanze zuletzt bearbeitet wurde, aufweisen). Dies hat leicht sichtbar zu sein und eine einfache Überprüfung zu ermöglichen.
Pflanzen, welche die Bedingungen für die Ausnahme nicht klar erfüllen, müssen von entsprechenden CITES-Dokumenten begleitet sein!
Folgende Anhang A-Arten und Gattungen, wenn es sich um Sämlings- oder Gewebekulturen handelt,
dürfen in-vitro in festem oder flüssigem Medium gewonnen und in sterilen Behältern befördert werden. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Exemplare der Begriffsbestimmung von „gärtnerisch vermehrt“ in Artikel 56 der Verordnung (EG) Nr. 865/2006 entsprechen: Aerangis ellisii, Cephalanthera cucullata, Cypripedium calceolus, Dendrobium cruentum, Goodyera macrophylla, Laelia jongheana, Laelia lobata, Liparis loeselii, Ophrys argolica, Ophrys lunulata, Orchis scopulorum, Paphiopedilum spp., Peristeria elata, Phragmipedium spp., Renanthera imschootiana und Spiranthes aestivalis.
[Red. Anm.: Den bereits ein wenig kundigen Orchideenfreundinnen und -freunden wird auffallen, dass diese Liste weder einen gärtnerischen Nutzen hat, noch von naturschutzfachlichem Wert ist! Es ist lediglich eine Liste willkürlich ausgewählt erscheinenden Art- und Gattungsnamen, die nicht einmal annähernd auf nomanklatorisch aktuellem Stand ist. Aber wer sind wir schon? Die Fachleute in der EU wissen sicher mehr als wir … – Jürgen Schmidt]

Phalaenopsis Abed-nego (Inferno x Malibu Imp)
Phalaenopsis Alice’s Beth (Leopard Prince x I-Hsin Zebra)
Phalaenopsis Alice Girl (Rose Girl x Memoria Alice Ainsworth)
Phalaenopsis Alma Jo (Thelma Groff x Evelyn Weaver)
Phalaenopsis Andrea (Vallehigh x Star of Diamond Head)
Phalaenopsis Anna-Larati Soekardi (parishii x pulcherrima),
siehe auch einen Artikel im OrchideenZauber-Heft 5-2020, Seiten 64-69.
Phalaenopsis Anthura Gold ‚Seoul‘ (unbekannt)
Phalaenopsis Anthura Gold ‚Singapore‘ (unbekannt)
Phalaenopsis Anthura Gold ‚Surabaya‘ (unbekannt)
Phalaenopsis Anthura Gold ‚Wien‘ (unbekannt), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Apopka Girl (Marta De Rivilla x Memoria James McPherson), Symonym Doritaenopsis
Phalaenopsis Apopka Girl (Marta De Rivilla x Memoria James McPherson), Symonym Doritaenopsis
Phalaenopsis Arakaki Sweet Lemon (Haur Jin Diamond x Taisuco Kochdian)
Phalaenopsis Ariadne (aphrodite x stuartiana)
Phalaenopsis Baldan’s Kaleidoscope (Hausermann’s Candy x Daryl Lockhart)
Phalaenopsis Barockperle (Ravel x Mad Hatter)
Phalaenopsis Bin You Danseuse (Coral Gleam x Bright Danseuse)
Phalaenopsis Bischofswiesen (Scaramouche x Madella)
Phalaenopsis Borneo Belle (bellina x modesta)
Phalaenopsis Bright Peacock (Golden Peoker x Yungho Princess Gelb)
Phalaenopsis Brother Little Yellowboy (Ho’s Amaglad x Brother Imp)
Phalaenopsis Brother Paul Valentine (Happy Valentine x Paul Tatar)
Phalaenopsis Brother Pico Circle (Brother Delight x Baby Angel)
Phalaenopsis Brother Pico Vallezac (Vicki Sue Lockhart x Carmela’s Pixie)
Phalaenopsis Brother Showpiece (Chih Shang’s Stripes x Brother Nugget)
Phalaenopsis Brother Spring Dancer (Be Tris ‚Brother‘ x Timothy Christopher), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Buddha Bird (Ching Her Buddha x Tai-I Yellow Bird)
Phalaenopsis Carmen (Sagette x amabilis)
Phalaenopsis Cassandra (equestris x stuartiana)
Phalaenopsis Chiada Naomi (Chiada Spot Queen x Chian Xen Piano)
Phalaenopsis Chian Xen Queen (Chia Lin x Mount Beauty)
Phalaenopsis Ching Her Buddha (Golden Sun x Salu Spot)
Phalaenopsis Chiu Jih Diamond (Ching Her Golden x Haur Jin Star)
Phalaenopsis Christa Wichmann (Renate Frese x Marquise)
Phalaenopsis Cool Breeze (Christian Wichmann x Dutch Frost)
Phalaenopsis Cornustris (equestris x cornu-cervi)
Phalaenopsis Corona ‚Strub‘ (cornu-cervi x amboinensis)
Phalaenopsis Cosmopolitan (Cassandra x lueddemanniana)
Phalaenopsis Dagmar Koller (Hilo Lip x Rousserole)
Phalaenopsis xdelicata (xintermedia x equestris)
Phalaenopsis Eileen’s First (Ching Her Buddha x Black Rose)
Phalaenopsis Ember (Mahalo x George Vasquez)
Phalaenopsis Equalacea (equestris x violacea, Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Ever Spring Delight (New Glad x Golden Peoker)
Phalaenopsis Ever Spring Delight (New Glad x Golden Peoker),
Blüte von einem weiteren Blütenstand (Infloreszenz) an der gleichen Pflanze (Blüte zum Verleich s. o.), circa sechs Mpnate später, mit ähnlicher Farbe und Zeichnung, aber viel helleren Bereichen.
Phalaenopsis Ever Spring Fairy (Taisuco Kochdian x Golden Peoker)
Phalaenopsis Ever Spring King (Chih Shang’s Stripes x Golden Peoker)
Phalaenopsis Ever Spring Light ‚Panda‘ (Ever spring Star x Golden Peoker)
Phalaenopsis Ever Spring Light ‚W. Swan‘ (Ever spring Star x Golden Peoker)
Phalaenopsis Ever Spring Pioneer (Golden Peoker x Happy Valentine) ‚Black‘
Phalaenopsis Ever Spring Prince (Golden Peoker x Taisuco Beauty)
Phalaenopsis Ever Spring Sunlight ‚W. Swan‘ (Golden Peoker x Cassandra)
Phalaenopsis Fantasy Musick (Micro Nova x equestris)
Phalaenopsis Formosa Dream (lobbii x amabilis)
Phalaenopsis Formosa Mini (Modern Stripes x Cassandra)
Phalaenopsis Formosa Mini (Modern Stripes x Cassandra)
Phalaenopsis Fred’s Yellowstone (Golden Bells x Classic Beauty)
Phalaenopsis Fusheng Pink Pearl (Chian Xen Pearl x Fusheng’s Purple Gem)
Phalaenopsis Fusheng’s Purple Gem (Fusheng’s Purple Rose x Sogo Davis) ‚Florento‘
Phalaenopsis Fusheng’s Purple Gem (Fusheng’s Purple Rose x Sogo Davis) ‚Florento‘
Phalaenopsis Gemstone’s Purple Magic (Mok Choi Yew x Firehouse)
Phalaenopsis Golden Sun ‚Brother Purple‘ (Salu Spot x Sentra)
Phalaenopsis Hans Christiansen (gigantea x lindenii)
Phalaenopsis Happy Angel (Freed’s Danseuse x Happy Stripes)
Phalaenopsis Happy Hour (Junior Miss x Festivity)
Phalaenopsis Haur Jin Diamond (Golden Peoker x Ching Her Buddha) ‚Classic‘
Phalaenopsis Haur Jin Diamond (Golden Peoker x Ching Her Buddha) ‚Nr. 348‘,
private Nachzucht von Heinz Janko.
Phalaenopsis Haur Jin Star ‚Syk S.‘ (Golden Peoker x Dou-dii Golden Princess)
Phalaenopsis Hausermann’s Athena (Lipstick x violacea), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Heideperle (Aalsmeer Rose x Pasadena), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Helena (Seestern x Rapunzel)
Phalaenopsis Helene Burkhardt ‚Dark‘ (venosa x lindenii)
Phalaenopsis Ho’s Amaglad (Be Glad x amabilis)
Phalaenopsis Ho’s Polka Dots (Fantastic Idol x Hsinying White)
Phalaenopsis Hsinying Yenlin (Sogo Twinkle x Sogo Yenlin)
Phalaenopsis I-Hsin Black Jack (Golden Peoker x Leopard Prince)
Phalaenopsis I-Hsin Golden Prince (Golden Sun x Leopard Prince)
Phalaenopsis I-Hsin Spring Fire (Ever Spring Prince x Taisuco Firebird)
Phalaenopsis I-Hsin Sun Beauty (Salu Peoker x Leopard Prince)
Phalaenopsis I-Hsin Timothy ‚Black‘ (Sogo Lisa x Timothy Christopher)
Phalaenopsis Intermedia (aphrodite x equestris) ‚Alba‘,
siehe auch bei den Arten unter: Phalaenopsis xintermedia.
Phalaenopsis J and H Porvoo 1995 (Hilo Lip x Fred’s Hilo Lip)
Phalaenopsis Joy Angel Voice (Joy Philippine Davis x Chian Xen Pearl)
Phalaenopsis Kalkaska (Cassandra x xleucorrhoda)
Phalaenopsis Karin Seehofer (Berchtesgaden x Nantai)
Phalaenopsis KC Joanna (Golden Peoker x Hwafeng Redjewel)
Phalaenopsis Kenneth Schubert (pulcherrima x violacea) ‚Blue‘
Phalaenopsis Kenneth Schubert (pulcherrima x violacea) ‚Blue Angel‘
Phalaenopsis Kobe (Zuma Happiness x Orglade’s Party Magic) ‚Schwerin‘
Phalaenopsis KS Little Prince (Sogo Mystery x Sogo Pride) ‚Face‘, Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis La Reine de Porcelaine (Bright Cherry x Sunrise Red Peoker),
Taufpflanze in Merzig 2008
Phalaenopsis Leen Boon (Courtney Bowers x Lippstadt)
Phalaenopsis Lennestadt (Kochs Rose x Hans Koch)
Phalaenopsis Leopard Prince ‚Sexy Pintz‘ (Sun Prince x Ho’s French Fantasia)
Phalaenopsis Leopard Prince ‚Sexy Pintz‘ (Sun Prince x Ho’s French Fantasia)
Phalaenopsis Leucanthe (Leda x amabilis)
Phalaenopsis Lilly ‚Planegg‘ (Carmela’s Pixie x Tying Shin Cupid)
Phalaenopsis Linda Mandel ‚Mandei‘ (Hausermann’s Sunny x Maiden’s Blush), mit pelorischen Blüten.
Phalaenopsis Little Lady ‚Pink‘ (cornu-cervi x Lady Rothschild)
Phalaenopsis Little Lady ‚Dark‘ (cornu-cervi x Lady Rothschild)
Phalaenopsis Little Lady ‚Pink‘ (cornu-cervi x Lady Rothschild)
Phalaenopsis Little Song (Dawn Song x stuartiana)
Phalaenopsis Liu’s Berry (Eduardo Quisumbing x parishii), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Liu’s Jin Chyuan (Memoria Liu-Jin Chyuan x Timothy Christopher)
Phalaenopsis Lovely Marie (bastianii x mariae)
Phalaenopsis Madonna (Barcelona x Vallehigh)
Phalaenopsis Madrid (Dos Pueblos x Juanita)
Phalaenopsis Maestro Gioachino Rossini (Sogo Gelbliambo x Brother Precious Stones)
Phalaenopsis Magic Art (Inspiration x stuartiana)
Phalaenopsis Malibu Buccaneer (Sleeping Giant x sanderiana)
Phalaenopsis Malibu Incognito ‚Schwerin‘ (Malibu Victory x Jane McHenry)
Phalaenopsis Malibu Madonna (Sleeping Giant x Coeur Blanc)
Phalaenopsis Malibu Petite (Tamarac x Zuma’s Pixie)
Phalaenopsis Malibu Queen (1970) (Memoria Clarence Schubert x buyssoniana)
Phalaenopsis Mambo (amboinensis x mannii), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Manchester Princess (Anthura Manchester x Leopard Prince)
Phalaenopsis Marisa ‚Planegg‘ (Pink Twilight x Hilo Lip)
Phalaenopsis Matou Freed (Zuma Dancer x Chiali Freed), Foto: Herbert Schmidt
Phalaenopsis Memoria Clarence Schubert (buyssoniana x Zada)
Phalaenopsis Memoria Liu-Jin Chyuan (Timothy Christopher x lobbii)
Phalaenopsis Merryman (mannii x mariae)
Phalaenopsis Michelle (Juanita x Calliope)
Phalaenopsis Mikado ‚Ethan Freeman‘ (Malibu Maili x Capeline)
Phalaenopsis Minho Purple
(Minho Valentine x Taisuco Beauty)
Phalaenopsis Minho Purple (Minho Valentine x Taisuco Beauty)
Phalaenopsis Mini Mark ‚Maria Theresia‘ (Micro Nova x philippinensis)
Phalaenopsis Mini Mark ‚Mark‘ (Micro Nova x philippinensis)
Phalaenopsis Miva Smartissimo (Entrechat x Elise de Valec)
Phalaenopsis Mother’s Love (Kenneth Benjamin x Royal Diadem)
Phalaenopsis n. reg. Anna ‚Planegg‘
Phalaenopsis n. reg. Anna-Larati Soekardi x wilsonii
Phalaenopsis n. reg. Anni Eder ‚Bürgermeisterin von Deggendorf‘
Phalaenopsis n. reg. ‚Anthura Leeds‘
Phalaenopsis n. reg. ‚Anthura Queenstown‘
Phalaenopsis n. reg. ‚Anthura Seoul‘ ‚Schwerin‘
Phalaenopsis n. reg., Chyong Goo Ann
Phalaenopsis n. reg. Domstadt Speyer
Phalaenopsis n. reg. Elegant Selection ‚Regen‘
Phalaenopsis n. reg. Elegant Wibi Soekardi
Phalaenopsis n. reg. ‚Heinz Janko‘ (Golden Peoker x Gretchen) ‚Nr. 347‘,
private Zucht von Heinz Janko.
Phalaenopsis n. reg. Helga Lukassen (amabilis x tetraspis ‘C #1’) x tetraspis ‘C #1′
Phalaenopsis n. reg. ‚Goldmarie‘
Phalaenopsis n. reg. ‚Kazaam‘
Phalaenopsis n. reg. Luise (Barabara Moler x Ming Chao Dancer)
Phalaenopsis n. reg. Lyk
Phalaenopsis n. reg. ‚Moskito‘
Phalaenopsis n. reg. Music Fantasy ‚Innsbruck‘
Phalaenopsis n. reg. ‚Neon Table Dance‘
Phalaenopsis n. reg. Orange Drops
Phalaenopsis n. reg. Peri Masako x Shirayukihime
Phalaenopsis n. reg. Pinky Heart (Maki Watanabe x Taida Romance)
Phalaenopsis n. reg. Pixie Green ‚Innsbruck‘
Phalaenopsis n. reg. Queen Maroon
Phalaenopsis n. reg. Regenperle ‚Regen‘
Phalaenopsis n. reg. Sogo Relex (Sogo Bank x Sogo Kaiulani) x bellina, in Kultur von G. Utz
Phalaenopsis n. reg. ‚Table Dance‘
Phalaenopsis Nobby’s Shadowy (Golden Peoker x Nobby’s Fox)
Phalaenopsis Opaline ‚White Eleganth‘ (Henriette Lecoufle x Capitola)
Phalaenopsis Orchid World ‚Rom‘ (Malibu-Imp x Deventeriana)
Phalaenopsis Orchideenzauber (Barmaramb de Paris x Texas Gem),Foto: Marcel Lecoufle
Phalaenopsis Parade ‚Magic‘ (Vallauris x Marquise)
Phalaenopsis Patricia Kaas (Marbella x City Girl)
Phalaenopsis Penang Girl (violacea x venosa)
Phalaenopsis Pink Twilight (Rose Girl x Lippeglut)
Phalaenopsis Pompeii (Malibu Imp x Jordan’s Pixie)
Phalaenopsis Pretty Nice ‚York‘ (Memoria Clarence Schubert x Jerri-Sue King)
Phalaenopsis Prince Charming (Winged Victory x violacea), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Purple Gem (pulcherrima x equestris)
Phalaenopsis Purple Martin (Kenneth Schubert x violacea)
Phalaenopsis Queen Beer ‚Red Sky‘ (pulcherrima x Meteor), panaschiertes Laub
Phalaenopsis Queen Beer-‚Red Sky‘ (pulcherrima x Meteor)
Phalaenopsis Red Dream (Dark Star x Tabasco Tex)
Phalaenopsis Rio (Joan Hall x amboinensis)
Phalaenopsis Rong Guan Amah (Timothy Christopher x amabilis)
Phalaenopsis Roulette (Cher Ann x Chuck’s Red Lip)
Phalaenopsis Samba (Star of Rio x amboinensis), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Sandra Lee (New Era x Overture), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Sandra Leva (Veitchiana x Acker’s Inspiration)
Phalaenopsis Scarlet Angel (Barbara’s Scarlet Cape x Angel Dancer)
Phalaenopsis Schilleriano-stuartiana (schilleriana x stuartiana)
Phalaenopsis Shin Yi Diamond (Haur Jin Diamond x Ching Her Buddha)
Phalaenopsis Sierra Gold ‚Susance‘ (Deventeriana x Mambo)
Phalaenopsis Sogo Beach ‚Niep‘ (Minho Princess x Leopard Prince)
Phalaenopsis Sogo Chabstic (Golden Peoker x Anna-Larati Soekardi)
Phalaenopsis Sogo Diana ‚Lu 61‘ (Sogo Lisa x Luchia Lip), Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Sogo Fairyland
(Venus x Luchia Stripes)
Phalaenopsis Sogo Fairyland
(Venus x Luchia Stripes)
Phalaenopsis Sogo Fairytale (Liu’s Twilight Rainbow x Sogo Pinky)
Phalaenopsis Sogo Gold (Cinnamon Gold x Taisuco Windian)
Phalaenopsis Sogo Golden (Sogo Manager x Sogo Medal)
Phalaenopsis Sogo Gotris (Be Tris x Sogo Manager)
Phalaenopsis Sogo Grape (Super Stupid x Princess Kaiulani)
Phalaenopsis Sogo Lit Sunny (Sogo Lit Angel x Timothy Christopher)
Phalaenopsis Sogo Mandolin ‚Dot‘ (Golden Peoker x Minho Princess)
Phalaenopsis Sogo Mandolin ‚Harlekin‘ (Golden Peoker x Minho Princess)
Phalaenopsis Sogo Maria (Sogo Zebra x Autumn Leaves)
Phalaenopsis Sogo Passat (Sogo Champion x Leopard Prince), Fotos: Adele Schmidt
Phalaenopsis Sogo Pony ‚Innsbruck‘ (Ching Her Buddha x Sogo Kaiulani), Phal. gigantea-Hybr,
Phalaenopsis Sogo Rose (Golden Sun x Sogo Kaiulani)
Phalaenopsis Sogo Sexymidi ‚Sexy Pink‘ (stuartiana x Leopard Prince)
Phalaenopsis Sogo Sweet (Brother Passat x Sogo Manager)
Phalaenopsis Sogo Tris (Be Tris x Rudolph)
Phalaenopsis Sogo Yukidian (Yukimai x Taisuco Kochdian)
Phalaenopsis Sophie Rössler (Venus x equestris)
Phalaenopsis Spica (fasciata x lueddemanniana)
Phalaenopsis Springtime (Summer Cloud x Doris), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Stadt Trier (Kathryn Saltzman x Bad Godesberg), Foto: Adele & Herbert Schmidt
Phalaenopsis Struber Charm (Cellinde x violacea)
Phalaenopsis Summit Rosebud (Diane Rigg (1971) x equestris) Foto: Adele Schmidt
Phalaenopsis Suzanne (Lachosis x Marmouset)
Phalaenopsis Taida Auckland (Paifang’s Auckland x Happy Beauty)
Phalaenopsis Taida Pearl (Syn. Dtps. Elegant Deborah) ‚Happy Angel‘ (Ching Hua Spring x Sogo Davis)
Phalaenopsis Taida Pearl (Syn. Dtps. Elegant Deborah) ‚Happy Angel‘ (Ching Hua Spring x Sogo Davis)
Phalaenopsis Taida Salu (Salu Spot x Happy Beauty)
Phalaenopsis Taiwan Black Jack ‚Black‘ (I-Hsin Black Jack x Sogo Diamond)
Phalaenopsis Taiwan Black Jack ‚Dot‘ (I-Hsin Black Jack x Sogo Diamond)
Phalaenopsis Taiwan Canary Queen (Brother Canary x Paifang’s Queen)
Phalaenopsis Taiwan Red Cat ‚Linea‘ (Taiwan Smith x Kun Cheng), Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Taiwan Red Cat ‚Minho Princess Watercolor‘ (Taiwan Smith x Kun Cheng)
Phalaenopsis Taiwan Red Cat ‚Red‘ (Taiwan Smith x Kun Cheng)
Phalaenopsis Taiwan Red Cat ‚Red Cat‘ (Taiwan Smith x Kun Cheng)
Phalaenopsis Taiwan Red Cat ‚Stripe‘ (Taiwan Smith x Kun Cheng)
Phalaenopsis Tango ‚Queen‘ (Samba x Aalsmeer Rose)
Phalaenopsis Tiger Cub
(cornu-cervi x sumatrana)
Phalaenopsis Timothy Christopher ‚Weiss‘ (Cassandra x aphrodite)
Phalaenopsis Tokyo (xleucorrhoda x stuartiana)
Phalaenopsis Valentinii (cornu-cervi x violacea)
Foto: Martina Weiß
Phalaenopsis Venus ‚Dresden‘ (lindenii x equestris)
Phalaenopsis Warm Dream (Buena Flora x equestris)
Phalaenopsis Weisser Traum (Grace Heartfield x Vallehigh)
Phalaenopsis Weisser Traum (Grace Heartfield x Vallehigh)
Phalaenopsis White Castle ‚Moon World‘ (Orglade’s Secret x Zuma White Puff)
Phalaenopsis White Cloud (Ronaele x Apparition)
Phalaenopsis White Pearl (Marten Hausermann x Arlene Marie Finney)
Phalaenopsis Wössner Feuer ‚Super‘ (Mahalo x Princess Violet)
Phalaenopsis World Class ‚Big Foot‘ (Mae Hitch x Kathy Sagaert), pelorisch,
siehe auch ganz oben, am Anfang sieser Spalte.
Phalaenopsis World Class ‚Big Foot‘ (Mae Hitch x Kathy Sagaert), pelorisch
Pelorische Orchideen sind Pflanzen mit Blüten, deren Petalen (innere Blütenblätter) Merkmale der Lippe tragen oder, wie in diesem Fall, die Lippe eher einem Petalum entspricht. Dies wäre genauer gesagt eine semipelorische Phalaenopsis. Achtung: Es gibt keine Garantie, dass das pelorische Merkmal in der nächsten Blühperiode erneut auftritt.
Phalaenopsis Yang Yang Blue Dragonfly (YangYang Blueberry x lueddemanniana)
Phalaenopsis Younghome New York (Fuller’s Maiden x Luchia Lip)
Phalaenopsis Yu Pin Butterfly (Ever-spring King x Taisuco Pixie)
Phalaenopsis Yu Pin Pearl (Ever-spring King x Musashino)
Phalaenopsis Zauber der Orchideen (wilsonii x bastianii), Foto: Sylvia Tönne
Weitere Fotos von OS Orchids – Olaf & Sylvia – Link: https://www.os-photos.de
Phalaenopsis Zuma Aussie Delight ‚Zuma Canyon‘ (Sweet Memory x venosa)

Woher kommen die Pflanzennamen?
Immer wieder erreichen die Redaktion Fragen zu den – manchmal ungewöhnlich erscheinenden – wis­senschaftlichen Namen der Orchideen und genau genommen aller Pflanzen und Lebewesen. Einige der wichtigsten Antworten wollen wir hier geben und auf wesentliche Zusammenhänge hinweisen. Interessant ist in diesem Zusammen­hang auch, dass die Regeln für die botanischen und zoologischen Namensgebungen nicht in allen Punk­ten übereinstimmen.
Der schwedische Naturforscher Carl von Linné (1707-1778) hat die biologische Namensgebung in ein System geordnet. Es ist die sogenannte binominale Nomen­klatur, weil sich der Name einer Art immer mindestens aus zwei Teilen, dem Gat­tungs- und dem Artnamen, zusammensetzt. Einer Gattung können mehrere Arten angehören, deshalb kann ein Gattungsname wiederholt Verwen­dung finden, innerhalb einer Gattung muss jeder Artname einmalig sein. Gleiche Artnamen dürfen sich aber in verschiedenen Gattungen wiederholen. Alle Gattungs- und Artnamen stammen aus dem Lateinischen oder Altgriechischen und wurden, auch wenn sie einer anderen Sprache entnommen sind, mit einer lateinischen Endung versehen (die sog. Latinisierung).
Gattungen und Arten
Um diese botanischen Namen in den Texten leichter erkennen zu können, werden sie ab der Kategorie der Gattung in Schräg­schrift, der sogenannten Kursivschreibung, gesetzt. Wie ein Stammbaum setzt sich die Ver­wandt­schaft der Pflanzen nach oben hin fort, über Familie, Ordnung und Klassen, wenn erforderlich auch noch mit Unterkategorien, bis hin zum Stamm aller Organismen.
Aber auch nach der Art kann es weitere Kate­gorien geben. Unterarten unterscheiden sich deutlich von der Stammart. In der Botanik folgt der Unterartname mit der Ab­kürzung subspec. oder ssp. nach dem Art­namen. Außerdem kann es noch Varianten, var., sowie Formen, forma oder f., geben. Letztere unter­scheiden sich nur durch kleine Abweichungen in der Wuchsform oder Farbe und werden von manchen Wissenschaftlern nicht anerkannt. Für Gärtner oder Liebhaber kann es selbstverständlich von erheblicher Bedeu­tung sein, ob eine Blüte beispielsweise von gelber oder roter Farbe ist.
Stellt ein Wissenschaftler beispielsweise einen Irrtum im Ver­wandtschaftsgefüge einer Pflanze fest, so ist eine Umbenennung erforderlich. Eben­so gilt es, falls ein Erstbeschreiber übersehen hat, dass die Art schon beschrieben war oder der Name bereits vergeben ist. Daraus können sich lange Listen von Synonymen ergeben. Um vor allem in älterer Literatur die Namen trotzdem zuordnen zu können, drucken wir im OrchideenZauber die Synonymlisten in unseren Steckbriefen ab. So kann man leicht vergleichen, ob ein Name für eine bestimmte Pflanze schon ein­mal Verwendung fand. Zum kompletten Namen einer Pflanze gehört außerdem noch der Name des Erstbeschreibers, er folgt hinter dem Pflanzennamen geringster Kate­gorie. Wird eine Umbenennung erforderlich, so wird der Erstbe­schrei­bername in Klammern gesetzt und der Name des Umbenennenden kommt dahinter. In vielen wissenschaftlichen und botanischen Schrif­ten werden die Familiennamen von Personen in Kapi­tälchen geschrieben, um sie hervorzuheben. In der Botanik ist es meist nicht üblich, aber man kann an die Namen noch die Jahreszahl der Erst­beschreibung oder der letzten Umbenennung anhängen. Dies hilft, Verwechs­lungen zu vermeiden und erleichtert vor allem die Literatursuche.
Hybriden
Werden zwei Arten gekreuzt, so ergeben sich als Nachkommen die Hybriden, Kreuzungen oder Bas­tarde. Letzterer Begriff, vornehmlich in der Zoologie verwendet, ist umgangssprachlich belas­tet und wird heute kaum noch gebraucht. Solche Hybriden haben weiterhin ihren alten Gattungs­namen (kursiv geschrieben) und erhalten einen neuen Namen. Gärtnerische Hybriden werden in Normalschrift und groß geschrieben. Natur­hy­briden werden kursiv geschrieben und erhalten ein x vor dem Namen.
Hybriden von zwei Arten verschiedener Gat­tun­gen werden im Gattungs­namen zusammengesetzt und weiterhin kursiv geschrieben (s. u.). Auch drei Gattungsnamen können in einen Mehr­gat­tungs­hybridennamen einfließen. Bestehen die Mehr­gat­tungs­hybriden aus vier oder mehr Gat­­tungen, so kann ein neu vergebener Name, meist als Widmung an eine Person, vor allem dem ersten Züch­ter, Verwendung finden.
Die Hybriden der Orchideen sind, sofern ange­meldet, komplett bei der RHS in London erfasst:
http://apps.rhs.org.uk/horticulturaldatabase
Darüberhinaus gibt es rein gärtnerische Na­men. Die Namen von Sorten (die Nach­zuch­ten einer bestimmten Zuchtform) und benannter Kultivare oder Klone (das sind ausschließlich die Abkömm­linge einer speziellen Pflanze) sind zwischen ‘Häk­chen’ geschrieben.
Hybriden innerhalb einer Gattung sollten nicht die gleichen Namen tragen. Infolge von Umbenen­nungen oder Fehlern kann es trotzdem zu Na­mens­­doppelungen kommen. In solchen Fällen werden die Jahreszahlen der Anerkennung bei der RHS in Klammern hinter den Hybridnamen gesetzt. Alternativ können die Namen der Züchter Verwendung finden. Kultivar- oder Sortennamen unterliegen keinen speziellen Regeln.
Neuerdings können Firmen oder Züchter spezielle Kultivare und ihre Namen schützen lassen. Die Rechtsprechung zu Fragen wie dem „Eigentum“ an bestimmten Klonen ist allerdings noch offen.
Zur Frage: Hybriden oder Sorten?
Hybriden sind ja Kreuzungen zwischen zwei botanischen Arten. Es können aber durchaus Selek­tio­nen ausgewählt werden oder durch Kreuzung von Exemplaren mit bestimmten Merkmalen innerhalb einer Art neue Sorten erzielt werden, die dann einen Sortennamen erhalten und weiter vegetativ vermehrt werden. Also wäre die Verwen­dung des Begriffs Sorte für die meisten gärtnerischen Orchi­deen eigentlich korrekter. Da unter Orchi­deen­freunden der Begriff Hybriden jedoch synonym verwendet wird, wird er wie oben beschrieben benutzt, so ist das statthaft. Würde der Begriff Hybride jedoch statt Kul­tivar, Klon oder Sorte verwendet, dann wäre das falsch.
Ist ein Name frei erfunden und nicht bei der RHS gemeldet, so gehört er in „Anführungszeichen“. Das gilt auch für Na­men, deren Ursprung zweifelhaft oder nicht überprüfbar ist. Es gibt noch viele weitere Aspekte, aber das Regel­werk der botanischen Nomenklatur füllt ein eigenes Buch. Haben Sie weitere Fra­gen? Wenden Sie sich an die Redaktion:
Jürgen Schmidt, kontakt@orchideenzauber.eu